Werk Mitteberg: Die „Sperre Sexten“ sollte den Zugang ins Pustertal blockieren


Das Werk Mitterberg, auf einer Anhöhe über Sexten gelegen, bildete einst zusammen mit dem Werk Haideck die „Sperre Sexten“. Gemeinsam sollten sie das Tal und den Kreuzbergsattel schützen. Gleichzeitig sollten beide österreich-ungarischen Werke einem angreifenden Feind den Zugang ins Pustertal verwehren. Das Fort, 1889 fertiggestellt, besteht aus drei Stockwerken, in die Positionen für Artillerie integriert waren. Die Besatzung bestand aus fünf Offizieren und 177 Soldaten. Als 1915 der Erste Weltkrieg in Südtirol ausbrach, war Mitteberg bereits veraltet. Das Werk diente nur noch als Lager. Im Gegensatz zum Werk Haideck wurde es nicht zerstört.



Besichtigung und Wegbeschreibung

Das Werk liegt nahe dem Naturpark Drei Zinnen oberhalb der Ortschaft Sexten, die über die Straße SS52 erreichbar ist. Vor dem Fort kann geparkt werden, allerdings ist die Anlage nicht zugänglich. Für eine Führung empfiehlt es sich, zuvor mit dem Verein Bellum Aquilarum in Kontakt zu treten.


Stand: 7.6.2022